s-Hertogenbosch / Niederlande

Anschrift

St. Carolus
Hervensebaan 6
NL-5232  JL s'-Hertogenbosch

Geschichte

Während des Kulturkampfes, als es in Deutschland verboten war, neue Niederlassungen zu gründen, kamen 1876 auf Anfrage von Bischof Zwijssen und Herrn J. De Kort die Schwestern in die Niederlande. Am 18. Mai 1876 wurden die ersten deutschen Schwestern als Einwohner von ’s-Hertogenbosch registriert.

In einer völlig fremden Umgebung mit vielen fremden Gegebenheiten war der Beginn besonders schwierig. Auch die mangelnde Kenntnis der niederländischen Sprache erschwerte den Schwestern den Neuanfang.

Aber langsam wurde das Werk der Schwestern unter der Bevölkerung bekannt. Es kamen von allen Seiten Anfragen, zu den Kranken und Hilfsbedürftigen nach Haus zu kommen und zu helfen. Um die Hilfe der Barmherzigen Schwestern wurde immer häufiger gebeten, sowohl nachts wie auch tagsüber. Und die Zahl der Schwestern in der kleinen Gemeinschaft wuchs durch weitere Schwestern aus dem Mutterhaus in Trier. Die Tätigkeiten der Schwestern breiteten sich derart aus, dass es unmöglich wurde, allen Anfragen zu entsprechen. Die Schwestern setzten sich ein – mitunter mehr als es ihre Kräfte zuließen – um Tag und Nacht den Kranken in der Haus- und Bezirkspflege zu dienen.

Bei der ständigen Ausweitung der Dienste der Schwestern wuchsen die Pläne zur Erweiterung und Modernisierung des Krankenhauses „St. Carolus-Ziekenhuis“. 

Hundert Jahre später, 1985 wurde von der niederländischen Region aus eine neue Missionsstation in Tansania gegründet.
Heute, 2010, ist diese Mission ein Projekt mit eigenen einheimischen Schwestern  im Dienst an den Ärmsten ihres Volkes.

s-Hertogenbosch / Niederlande

Heute

Wir sind eine Gruppe von 11 Schwestern, die zusammen die klösterlicher Gemeinschaft  bilden und ihre Berufung verwirklichen:

  • im Stundengebet und im gemeinschaftlichen Gebet, in der täglichen Mitfeier der Eucharistie,
  • in der Sorge füreinander,
  • in gemeinsamer Mitsorge für die gemeinschaftlichen Belange,
  • im Angebot unserer Räumlichkeiten für verschiedene Gebetsgruppen, die zu festen Zeiten in unserem Haus sind,
  • im Besuch von Kranken,
  • im Empfang von Gästen und Familienangehörigen,
  • im Kontakt mit Menschen, die unsere Hilfe brauchen. 

Außerdem bieten wir unsere Hilfe an:

  • bei Arbeiten im Bistum,
  • im pastoralen Dienst im Krankenhaus,
  • bei Hilfsbedürftigen und Kranken daheim.

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